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Zwei Fouls für einen Elfer  (Gelesen 222 mal)

Beitrag von: fussballfans.at am: 15. April 2012, 01:02:02
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© GEPA PicturesDer Vorarlberger Thomas Gangl leitete am Samstag mit der Partie zwischen der SV Ried und dem SV Mattersburg das bereits 100. Bundesliga-Spiel seiner Karriere. Beim 2:0-Sieg der Innviertler hatte der 40-Jährige sogar die Möglichkeit mit einer Entscheidung in den Mittelpunkt zu rücken.

In der 35. Minute kam es nach einer Flanke in der Strafraum der Gäste zu folgender Szene: Im Fünf-Meter-Raum fällt nach einem Foul zunächst Stefan Lexa, der Ball bleibt im Spiel und segelt weiter. Schließlich kommt auch Thomas Hinum im Zweikampf zu Fall. Gangl pfeift und deutet auf den Elfmeterpunkt. Unverständnis dagegen bei den Mattersburgern, die ein vermeintliches Foul an Hinum bestreiten. Hadzic verwertet den Strafstoß. Die entgültige Entscheidung fällt erst kurz vor Schluss durch Guillem.

Erst im Pauseninterview klärte Gangl im Pauseninterview mit dem Sender "Sky" die Situation auf. Er habe nach dem Foul an Lexa zunächst abgewartet, ob sich noch eine Torchance ergäbe, meinte der Schiedsrichter mit Verweis auf die Vorteilregel.  Womit die Diskussionen über eine Elferwürdigkeit des Hinum-Zweikampfes obsolet ist.

1:1 statt 2:0 für Sturm

Ganz und gar nicht nebensächlich war das aberkannte Tor von Rubin Okotie beim 2:2 von Sturm Graz gegen RB Salzburg. Die Gastgeber kamen im ersten Spiel nach der Ära Franco Foda zu einer raschen Führung durch Kainz. Okotie versenkte den Ball kurz später ebenfalls im Netz. Doch Schiedrichter-Assistent Andreas Heidenreich zeigte eine Abseitsstellung des Stürmers an. Keine bequeme Führung für Sturm, das nur wenige Augenblicke später sogar noch den Ausgleich durch Maierhofer hinnehmen musste.

Jakob Jantscher bezahlte seinen Treffer zum 2:1 für den Tabellenführer teuer. Der Ex-Sturm-Akteur zog sich im Duell Kopf gegen Fuß ein Cut zu und musste ausgewechselt werden. Dieser Treffer illustrierte in der Praxis etwa das, was Gangl einige Kilometer nördlich gemeint hatte. Jantschers Teamkollegen dankten ihm das Opfer gar nicht. Zuwenig Konsequenz im Abwehrverhalten bescherte in der Nachspielzeit den Ausgleich durch Patrick Wolf.

Aufsteiger Admira und Wacker Innsbruck trennten sich 1:1-Unentschieden. Das Remis hilft keinem der beiden Klubs, die Außenseiterchancen auf einen Startplatz im Europacup zu vergrößern. Beide Treffer kamen kontrovers zu Stande. Stand Wernitznig vor seiner Vorlage zu Perstallers Tor zum 1:0 für Wacker im Abseits? Und auch nach dem Handselfmeter, den Jezek verwertete, skandierten die mitgereisten Innsbruck-Anhänger "Fußball-Mafia ÖFB". Wenngleich das Handspiel unbestritten war.

Kapfenberg vor Abstieg

Torlos endete das vielleicht auswirkungsreichste Spiel der Runde. Kapfenberg verpasste in Wiener Neustadt die Chance, mit einem Sieg noch einmal Druck auf den Vorletzten auszuüben. Der Vorsprung der vor der Saison als Fixabsteiger gehandelten Niederösterreicher beträgt weiterhin 12 Punkte. Sechs Runden vor Schluss scheint der Abschied Kapfenbergs aus der Bundesliga unabwendbar.
 


Quelle: wahretabelle.at

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