Zehn strittige Szenen, neun Fehlentscheidungen. Stolze Quote für nur einen Spieltag. Die User von wahretabelle.at waren sich mehrheitlich über die Referee-Patzer einig – 68 Prozent war dabei noch das knappste Ergebnis. Ganz klar fielen die Abstimmungen beim Auswärtssieg von
Sturm Graz gegen Mattersburg aus. Der erste Treffer hätte laut 96 Prozent nicht zählen dürfen, da
Rubin Okotie im Abseits stand. Dafür wurde ein Stürmerfoul an
Thomas Borenitsch und deswegen auch ein aberkannter Treffer als Fehlpfiff entlarvt (89%). Ebenso einig war sich die Community darüber, dass das Foul von
Srdjan Pavlov an Rubin Oktoie ein Elfmeter hätte sein müssen.
Für Kopfschütteln unter den Wahre-Tabelle-Veteranen sorgte auch die nicht als solche geahndete Notbremse von Austrias
Kaja Rogulj zu Beginn des Auswärtsspiels gegen Ried. "Erste 5 Minuten - Rotimmunitaet für alle oder was?" fragte
User phillephalle. Auch der nicht gegebene Strafstoß nach einer Ringer-Einlage von
Alex Gorgon gegen Thomas Reifeltshammer hätte den FAK-Sieg vereitelt.
Die Tätlichkeit von
Iñaki Bea gegen
Gonzalo Zarate blieb ungeahndet. Ein Elfmeter und Ausschluss hätte aber gegeben werden müssen. Da Schiedsrichter
Manuel Schüttengruber freie Sicht auf die Szenerie hatte, ist es auch eine Tatsachenentscheidung – der Spanier entging somit einer nachträglichen Sperre durch den Strafsenat. Der Spielleiter übersah auch die Defensive-Tackle-Imitation von
Ibrahim Sekagya,der beim Freistoßtreffer von
Jakob Jantscher Miran Burgič regelwidrig aus der Mauer beziehungsweise aus dem Verkehr zog.
Traditionellerweise gehen bei Spielen von
Rapid die Wogen hoch. Dieses Mal auch vollkommen zu Recht. Beide Treffer der Hütteldorfer hätten nicht zählen dürfen. 76 Prozent entschieden auf Handspiel von
Deni Alar im Vorfeld des Führungstores, gar 89 Prozent sahen kurz vor dem 2:0 eine Abseitsstellung des Ex-Kapfenbergers. Bitter für
Wiener Neustadt – die dadurch nur bei der Wahren Tabelle drei Punkte mehr am Konto haben.
Quelle: wahretabelle.at