Jetzt geht's um die Wurst! Dreiviertel der Meisterschaft sind vorbei, die letzten 25 Prozent sind noch ausständig. Langsam wird es dementsprechend auch Zeit, dass die Klubs ein wenig mehr riskieren. Gut, die Zeit der absoluten Torflauten dürfte vorüber sein, aber mit richtig viel Mut agieren die Teams noch immer nicht. Jeweils einmal treffen alle Teams noch aufeinander. Den Anfang der 28. Runde macht die Begegnung
SK Sturm Graz gegen die
SV Ried. Einen Sieg und zwei Remis konnte der Meister gegen den Cupsieger in dieser Saison bislang einfahren. Bei einem Unentschieden hätte der Foda-Truppe aber ein Elfmeter zugesprochen werden müssen.
Thomas Einwaller wird die Partie pfeifen – der ehemalige FIFA-Referee leistete sich bei keinem der beiden Teams bislang einen spielentscheidenden Fehler.
Rapid trifft auf die
Admira, zwei Siege und eine hochdramatische Niederlage schauten nach den Duellen mit dem Aufsteiger bislang heraus. Im letzten Spiel des Jahres 2011 eroberte die Schöttel-Elf gegen die Südstädter die Winterkrone – und das auch dank zweier Fehlentscheidungen.
Beim Spitzenspiel am Sonntag empfängt die
Wiener Austria daheim
RB Salzburg. Auch hier sind bei beiden Teams Patzer verboten. Das gilt natürlich auch für den Schiedsrichter – und dieser heißt
Alain Bieri. Der Schweizer Austausch-Referee leitet erst sein zweites Bundesliga-Spiel in dieser Saison – und sein viertes insgesamt. Vielleicht hilft ihm ja die komplette Unbefangenheit.
Wenig Bundesliga-Erfahrung weißt auch
Dietmar Muckenhammer, der Leiter der Partie
Wacker Innsbruck – Kapfenberger SV auf. Bei seinem letzten Einsatz leistete er sich zwei ordentliche Patzer. Vor eineinhalb Wochen ließ er nämlich Salzburg statt einer 1:2-Niederlage, einen 2:1-Heimsieg über Wiener Neustadt feiern. Hoffentlich konnte der junge Schiedsrichter aus seinen Patzern lernen.
Quelle: wahretabelle.at