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Ohne Mattersburg wär gar nix los  (Gelesen 208 mal)

Beitrag von: Phil am: 02. März 2012, 21:17:52
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© GEPA PicturesSchnell ist sie wieder verpufft, die lange Vorfreude im Winter, auf dass nun endlich auch in der österreichischen Bundesliga gespielt wird. Doch bedingt durch die Absageflut und Torflaute machte sich schnell Ernüchterung unter den heimischen Fußballfans breit. Und das zu Recht: Tabellenführer SK Rapid spielte unglaubliche fünf Mal in den letzten sechs Spielen 0:0. Doch statt Einsicht, dass eine derartige Vorstellung die Fans maximal verärgert, reagiert der Trotz. "Sollen wir uns entschuldigen, dass wir vorne sind?", ist aus dem grünweißen Lager zu hören.
 
Zugegeben, es ist ja auch eine kuriose Situation, baute ja Rapid die Tabellenführung mit drei Nullnummern in Serie seit dem Frühjahrsstart aus. Und sollte der seltsame Titelgewinn von 2008 wiederholt werden, wird sich auch so mancher daran erinnern, dass die Hütteldorfer damals mit 33 Punkten nach 22 Runden um zwei Zähler weniger am Punktekonto hatten. Trotzdem,  die Leistungen im Frühjahr waren in Summe zu wenig für die Ansprüche bei Rapid. In der Tabelle seit dem Frühjahrsstart liegen die Hütteldorfer lediglich auf Platz sieben.
 
Mattersburger Punkte-Sammler
Angeführt, auch bedingt durch die Absage von Wacker Innsbruck gegen Red Bull Salzburg, wird die Jahrestabelle 2012 durch den SV Mattersburg. Als einzige Mannschaft haben die Burgenländer 2012 schon zwei Mal gewonnen. Und sie scheinen als einziges Team nicht von der Ladehemmung betroffen zu sein, denn ganze fünf Stück der bisher 14 Saisontore gehen auf das Konto des SVM. So gesehen, sind auch die zwei Gegentore nicht weiter schlimm. Zwar erhielt genau die Hälfte der Bundesliga-Teams 2012 noch keinen Treffer, taten sich aber im gegnerischen Strafraum dann umso schwerer. Denn nur zwei Klubs (Innsbruck, Austria) erzielten mehr als einen Treffer – nämlich zwei.
 
Trotz der tollen Ausbeute aus den jüngsten Spielen und den Vorsprung auf den KSV 1919 dürfen sich die Mattersburger aber nicht zurücklehnen. Denn das runderneuerte und neu motivierte Kapfenberg zeigte beim, wenn auch glücklichen, Sieg bei der Wiener Austria auf. Punktet der KSV auch in den beiden Nachtragsspielen, dann wäre der Rückstand auf Mattersburg schon etwas reduziert.
 
Hinter Mattersburg folgt der Meister Sturm Graz in der Frühjahrstabelle. Ganz minimalistisch reichte ein geschossenes Tor (gegen Mattersburg) bei null Gegentreffer für schon bereits fünf Punkte im neuen Jahr. Jeweils vier Zähler holten sich Austria Wien, Wacker Innsbruck, und Salzburg, wobei die beiden letztgenannten noch das Spiel aus Runde 20 nachtragen müssen.
>> Tabelle: Mannschaft der Stunde
 
 
 

Quelle: wahretabelle.at

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