Autor Thema: Trainer Peter Stöger im Interview  (Gelesen 184 mal)

Offline Slodan

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Trainer Peter Stöger im Interview
« am: 25. Oktober 2011, 13:20:27 »
Nach einer sehr guten Leistung der Blau-Weissen am vergangenen Samstag ist es nun endlich vollbracht und die ersten drei Punkte im eigenen Stadion konnten eingefahren werden. Peter Stöger ließ heute Nachmittag vor dem Training im Landessportzentrum VIVA die Partie noch einmal Revue passieren.

Am Samstag gelang deiner Mannschaft der erste Heimsieg in der Saison gegen den KSV 1919. Dein Team schaffte es erstmalig das Spiel über 90 Minuten zu bestimmen und präsentierte sich in allen Belangen entschlossener als die Gäste aus der Steiermark. Wie bist du mit der Leistung deiner Truppe zufrieden?

Peter Stöger: Ich bin wirklich sehr zufrieden. Vor allem weil wir über die gesamten 90 Minuten Druck auf die Kapfenberger aufgebaut haben und sehr viele Torchancen kreiert haben. Gott sei Dank ist es uns in der zweiten Halbzeit dann auch gelungen, die nötigen Tore zu erzielen, um erstmalig in dieser Saison drei Punkte im eigenen Stadion einzufahren.

In der ersten Hälfte spielten die Blau-Weissen die Falken aus der Steiermark förmlich an die Wand. Es gelang der jungen Offensivabteilung des SC jedoch vorerst nicht, diese guten Möglichkeiten auch zu nutzen. Woran müssen Thomas Helly und Serkan Ciftci arbeiten, um im Abschluss effizienter zu werden?

Peter Stöger: Das hängt bei den Stürmern natürlich auch sehr mit Erfolgserlebnissen zusammen. Sie müssen einfach so weitermachen wie sie es am Samstag gezeigt haben. Es ist in der Bundesliga einfach notwendig, permanent zu arbeiten um Chancen zu bekommen. Das haben sie gegen Kapfenberg sehr gut gemacht. Wenn sie weiterhin so arbeiten, werden sie auch Tore erzielen.

Der KSV 1919 kam am Samstag zu keiner zwingenden Torchance. Lag dies an der guten Leistung der Defensivabteilung des SC oder fehlte den Kapfenbergern die nötige Kreativität in der Offensive?

Peter Stöger: Hauptsächlich lag es daran, dass wir sehr früh als ganze Mannschaft attackiert haben und dadurch dem KSV nur sehr selten die Möglichkeit gegeben haben in die gefährlichen Bereiche zu kommen. Man muss aber allgemein sagen, dass ich mit der Entwicklung der Defensive in den letzten Wochen sehr zufrieden bin. Die Tore, die wir bekommen haben, waren meistens individuelle Fehler, die man halt leider nicht zu 100% verhindern kann.

Mario Reiter fixierte mit einem Distanzschuss den 2:0 Endstand. Wie bist du mit seiner Leistung nach der Verletzungspause zufrieden gewesen?

Peter Stöger: Er war sehr präsent. Es war Gott sei Dank eine richtige Entscheidung ihn zu bringen, obwohl er nicht allzu viel beim Mannschaftstraining teilnehmen konnte. Das Tor selbst war super gemacht. Er hat mit dem Ball Tempo aus dem Zentrum heraus gemacht und Mario Pollhammer gesehen. Dieser hat ihm den Ball sehr schön vorbereitet, aber entscheidend war, dass Mario in die Spitze nachgegangen ist und den Ball gefordert hat.

Am Samstag trifft der SC am Tivoli auf Wacker Innsbruck. Bei einem Punktegewinn könnte man die Tiroler in der Tabelle weiter hinter sich halten. Wie stehen die Chancen dafür?

Peter Stöger: Ich halte Innsbruck für eine sehr gute Mannschaft. Sie haben am Wochenende statt drei Punkten gar keinen aus der Südstadt mit nach Hause genommen, weil sie in den letzten Spielminuten zu unkonzentriert gewesen sind. Das sagt im Grunde alles über die Qualität dieser Mannschaft aus. Auf der anderen Seite ist es so, dass ich eine Leistungssteigerung in der Stabilität unserer Mannschaft in den letzten Wochen gesehen habe. Wer auswärts gegen den SV Mattersburg und den KSV 1919 gewinnen kann und auch aus dem Hanappi-Stadion einen Punkte entführen kann, kann auch in Innsbruck punkten!

Wie sehr wird der mit fünf gelben Karten gesperrte Andreas Schicker deiner Mannschaft fehlen?

Peter Stöger: Schicki war in den letzten Wochen sehr gut drauf und er wird uns sicherlich fehlen. Aber mittlerweile sollten mich alle soweit kennen, dass ich nicht über diverse Ausfälle jammere. Wir werden uns darauf einstellen und ihn dementsprechend ersetzen.

Vielen Dank für das Gespräch!               



 



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